Es ist  erstaunlich, dass es in Europa gerade dort am wenigsten Herzinfarkte gibt, wo am fettigsten gegessen wird: auf KRETA.

 

Das Gold des Südens, so wird es genannt das Olivenöl, das in Kreta so reichhaltig fließt wie sonst nirgendwo.

In den 50er Jahren hat der amerikanische Forscher Ancel Keys eine wissenschaftliche Langzeitstudie begonnen, mit der über einen Zeitraum von 15 Jahren in sieben verschiedenen Ländern die Sterblichkeitsrate durch Herzgefaesserkrankungen oder Krebs erfasst wurde. Für Griechenland aber hat Keys, mit gutem Grund wie sich zeigt, zwei verschiedene Regionen in seine Untersuchungen aufgenommen, nämlich Korfu und Kreta. 1991 legte er seine zusammengefassten Ergebnisse vor.

Das Ergebnis war eine Jahrhundertsensation: Die Sterblichkeitsrate in Kreta war auffallend niedriger als in allen verglichenen Ländern. Kreta hat 95 bis 98% weniger Herzinfarktkranke und nur ein Drittel soviel Krebserkrankungen aufzuweisen wie andere Länder.

Der Grund: die Ernaehrungsweise.

 

Wenn man vergleichende Tabellen ansieht wird deutlich: die Kreter verzehren viel Obst und Gemuese, weniger Fleisch, und sogar weniger Fisch als andere Mittelmeerlaender, aber viel mehr planzlichen Oele in Form von Olivenoel und auch mehr Huelsenfruechte.

Das Oel der Oliven ist auf Kreta ein heiliges Nahrungsmittel. Die Kreter verwenden Ihr Oel fuer Salate, zum Kochen, zum Braten, zum Frittieren, zum Backen…....... kurz gesagt für alles.

…das Essen der Kreter schwimmt geradezu in Oel….

Nach der Griechischen Mythologie hat Athina die Tochter des Zeus den Olivenbaum nach Athen gebracht und wurde deshalb vom Volk zur Schutzheiligen der Stadt Athen erkoren.

Im Altertum wurde Olivenöl auch für Wunden und Salbungen verwendet, die damaligen  Ärzte verwendeten Olivenöl nach chirurgischen Behandlungen, bei Erschöpfung, Fieber, Neuralgien und Gallensteinen.

 

Aber was ist so gesund an Olivenöl?

 

Extra natives Olivenöl besteht zu ca. 80 % aus einfach ungesaettigter Fettsäure, einem geringeren Anteil von mehrfach ungesaettigter Fettsäure ( ca. 12% ), die man früher für so wichtig hielt und kaum gesättigter Fettsäure ( weniger als 10% ).

 

Es sind gerade diese einfach ungesaettigten Fettsäuren die nur den LDL-Anteil ( schlechtes Cholesterin ) des Gesamtcholesterins senken, aber den HDL- Wert unversehrt belassen.

Außerdem hat natives Olivenöl einen hohen Anteil an Vitamin E.

In letzter Zeit wird von der Wissenschaft viel über sekundäre Planzenstoffe im Olivenoel gesprochen. Diese antioxidativen Wirkstoffe wie Phenole, Flavonoide, Kohlenwasserstoffe, Sterole und Aromastoffe sind von sich aus wirksam gegen freie Radikale. Ausserdem sind sie entzündungshemmend, anihaemorragisch und kardioprotektiv.

Immer mehr Wissenschaftler und  Ernaehrungsexperten raten heute zur gesunden Mittelmeerkost, bzw. Kretadiaet in der das Olivenöl eine überragende Rolle spielt.

 

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